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Geschichte

Die St. Laurentius-Kirche ist im 18. Jahrhundert im barocken Stil an dem Ort einer Vorgängerkirche aus dem 10. Jahrhundert gebaut worden. Nur der romanische Turm der Vorgängerkirche ist bis heute erhalten geblieben. 1724 wurde die barocke Kirche geweiht. Zu Zeiten der Besatzung durch Truppen Napoleons zweckentfremdet genutzt und stark beschädigt, überstand sie diese Zeit und wurde 1814 wieder in den Dienst als Gotteshaus gestellt. Am 16. Januar 1945 wurde auch unsere Kirche von Bomben getroffen und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Trotz schwerer und entbehrungsvoller Zeit begannen die Olvenstedter mit viel Mühe und Liebe und großem Einsatz mit dem Wiederaufbau. Es entstand in der Zeit von 1949-1953 nun ein schlichter Saalbau.

Am 1. Januar 2003 mussten die Türen der Laurentius-Kirche auf unbestimmte Zeit geschlossen werden, da durch massiven Holzschädlingsfraß im Deckengebälk des Kirchenschiffes Gefahr in Verzug ist. Doch die Olvenstedter lassen nicht locker: Es wird diskutiert, Geld gesammelt, Vorträge gehalten, gebastelt, musiziert, gekocht (und auch gegessen) für St. Laurentius. Die Erlösung am 16. Mai 2005. Eine Maßnahme der AQB und ARGE greift. Die Sanierung der Kirche unter Leitung des Architektenbüros Dr. Ribbert und Saalmann beginnt. Alte Fotos werden als Vorlagen für die Innengestaltung herangezogen. In 3 Etappen wird aus der Kirche ein Schmuckstück. Am 31.01.2008 enden die Baumaßnahmen. Es ist ein Wunder geschehen. Da sich die Wetterfahne nicht mehr drehte, musste abgenommen und repariert werden. Natürlich wollte viele Gemeindemitglieder wissen, was sich in der Kugel befand.

Im Januar 2008 genau drei Jahre nach der Sperrung der Kirche, erstrahlt sie wieder in neuem Glanz. Für den Einsatz zur Sanierung der Kirche wurde am 5. April dem Förderverein vom Bischof A. Noack der "Goldene Kirchturm" verliehen. Am 27. April 2008 wurde der 1. Gottesdienst in der frisch sanierten Kirch abgehalten. Das erste Konzert fand kurz darauf am Himmelfahrtstag, den 1. Mai statt.